Asandriel Nebelstern

Asandriel Nebelstern

Name: Asandriel Nebelstern
Volk: Elb
Pfad: Jäger
Alter: ~1500
Hauptberuf: Drechsler
Zweitberuf: Bauer

„Le suilon, werter Freund! Du möchtest also etwas über mich erfahren? Dann setzt dich zu mir und nimm dir etwas von dem schmackhaften Apfelwein, welchen ich aus meiner Heimat dem Düsterwald, welcher auch einmal Grünwald gennant wurde, mitgberacht habe.“

Asandriel streicht sich eine widespenstige rabenschwarze Strähne ihres Haares aus dem Gesicht und mustert ihr gegenüber mit einem freundlichen Blick. Nachdem sie selber einen tiefen Schluck aus ihrem Becher mit Apfelwein genommen hat, wandert der Blick ihrer smaragadgrünen Augen in die Ferne und sie beginnt mit ihrer ruhigen und für eine Elbin erstaunlich tiefen Stimme zu sprechen.

„Geboren wurde ich vorn mehr als 1500 Jahren in dem Grünwald, der Seit der Zeit in der Sauron dort sein Unwesen trieb meist als Düsterwald bekannt ist. Meine Vater war und ist ein Krieger am Hofe Thranduils und meine Mutter eine Schriftgelehrte. Meine Familie stand dem König von Düsterwald schon immer recht nahe und in meiner Kindheit tollte ich so manchmal mit dem Sohn von Thranduil herum und er untewies mich auch in die ersten Lektionen der Kunst der Bogenführung. Grünblatt, welcher auch Legolas gennant wird, war mir in dieser Zeit ein guter Freund und umso größer war meine Freunde als ich ihn unverhofft in Imladris wiedertraff, aber das ist eine andere Geschichte, welche ich euch vielleicht in einer anderen Nacht erzählen mag. Meine Kindheit war einerseits gut behütet jedoch drohte andererseits bis zum Jahr 2541 des dritten Zeitalters immer der düstere Schatten Saurons über unserer Heimat und so mancher Spielkamerade, Elternteil von diesen oder Verwandter wurde Opfer seiner finsteren Handlager. Erst als der weiße Rat eine Armee bildete, konnte Sauron aus unserer Heimat vertrieben werden. Ich war zu dieser Zeit auch begierig gegen dieses Unheil zu kämpfen, da ich jedoch noch jung an Jahren war verbaten meine Eltern es mir jedoch und ich konnte lediglich meiner Mutter helfen in unseren sicheren Zuflucht die Verwundeten zu versorgen. Eines Tages lernte ich bei der Ausübung dieser Pflicht einen jungen Edain kennen, welcher sich der selbstlos dem Kampf gegen Sauron angeschlossen hatte. Der junge Sturmbringer, wie sein Name lautete, wurde jedoch schwer im Kampf verletzt und konnte nur knapp den Schatten entfliehen. Als ich ihn pflegte, unterhielten wir uns oft über die Welt und fremde Länder und nach und nach raubten seine meer-blauen Augen und seine lebensfrohe, bisweilen leicht zynische Art mir mein Herz. Wisset denn das Elben sich normalweise nicht an angehörige anderer Völker binden, da wir unsterblich sind und eine Liebe, bei der man den anderen altern und dahinsterben sieht,die Gefahr eine tiefe Erschütterung der eigenen Seele birgt. Der einzige Weg für uns dies zu umgehen, ist die Aufgabe unserer Unsterblichkeit. Doch so einen Schritt wagen die wenigsten, zu kurz ist die Freude der Liebe eines Edain und zu groß der Verlust den die eigene Familie hierdurch erleidet. Der junge Sturmbringer war jedoch ein besonderer Fall und nachdem auch meine Familie ihn zu schätzen gelernt hatte, so stimmten sie zumindest einem Zusammenleben zu, ermahnten mich jedoch, dass für eine Aufgabe meiner Unsterblichkeit ich noch viel zu wenig gelebt hätte, um die Gewichtigkeit dieser Entscheidung zu verstehen. Ich gestand meinen Eltern also zu, lediglich die Lebzeit Sturmbringers zu teilen, aber in meinem Herzen wusste ich, dass ich auch den letzten Schwur leisten würde.
Bevor ich jedoch diesen inneren Konflikt austragen musste, zerschlug das Schicksal unser Bündnis der Liebe. Kurz vor Ende des Krieges drangen Krieger Saurons: Orks, Geister und noch schlimmer Kreaturen in einem verzweifelten Versuch das Blatt zu wenden, in den Palast ein, um König Thranduil zu töten. Ihr versuch scheiterte zwar, aber jedoch nur, da die wenigen Wachen und Anwesenden mit ihrem Leben den König verteidigten. Wie ihr wohl an meinem schmerzvollen Ausruck sehen könnt, war auch mein Geliebter einer der wenigen, die dort kämpften…und ihr Leben ließen. Man erzählte mir er hätte tapfer und heroisch gekämpft, aber welch Trost ist dies, wenn einem dafür die Liebe seines Lebens genommen wird? Dies war der junge Sturmbringer nähmlich, und glaubt mir, nach mehr als 1500 Jahren kann ich es wirklich beurteilen. Angesichts des Verlustes erfasste mich so eine Wut und ein Hass auf Sauron, dass ich mich wider des Rates meiner Eltern in der entscheidenden Schlacht gegen Saurons Heerscharen stellte…. wie töricht ich doch war in dieser Zeit als mein Herz mit dem Verlangen nach Rache brannte. Ich entkam selber nur knapp dem Tod und lernte, dass das Töten zwar kurzzeitig den Durst nach Vergeltung, befriedigt aber den Hunger nach Liebe nie sättigen kann. Nach dieser Entscheidung blieb ich voll Trauer im Düsterwald und wart für eine Elbin lange Zeit sehr zynisch und düster und habe vielleicht immer noch etwas von diesen unelbischen Zügen. Ich wollte nie wieder kämpfen und nie wieder lieben, zu groß war doch der Schmerz den Liebe und Krieg auslösen. Mehr als 100 Jahre vergingen auf diese Weise, mein Herz war nahezu verdorrt und mein Lebenswillen fast vollständig gebrochen, als eine junge Edain an dem Hofe Thranduils auftauchte. Als ich sie erblickte, erzitterte ich und mein Herz setzt kurzzeitig aus. Ihre Augen! Ihre Augen waren die gleichen Augen, welche mein Geliebter hatte, die Augen des Sturmbringer! Ich erfuhr, dass sie auf der Reise war , um ihre Familiengesichte zu vervollständigen, den ihr Urgroßvater sollte einst in den Düsterwald gezogen sein, um den Elben gegen Sauron zu helfen und er kehrte nie zurück und hatte daher auch nie erfahren, dass er Vater eines Kindes geworden war. Als ich diese Frau näher kennenlernte und ihr von dem traurigen Schicksal ihres Urgroßvaters erzählte, tat sie etwas für mich, dass mir mein Leben zurück gab. Sie nahm mich in den Arm und sagte mir, dass ihr Großvater ein sehr glücklicher Mann gewesen sein muss, da er das Herz einer Unsterblichen im Sturm erobert hat und die Welt weiß, dass Elben ihr Herz nur an die reinsten der Reinen vergeben und da die Menschen oftmals von dunklen Schleieren ihrer Seele verfolgt werden, sie nur selten die aufrichtige Liebe eines Elben auf lange Zeit halten können. Seit dieser Zeit bin ich der Familie der Sturmbringer mehr verbunden als je zuvor und die Familie Nebelstern und Sturmbringer verbindet eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit. Meine Familie und ich haben seitdem immer über dieses Geschlecht der Edain gewacht und sie oft in ihren Landen besucht, sowie sie auch uns, und ich kann sagen, dass in nun mehr als 1000 Jahren es keinen Sturmbringer mit einem dunklen Makel in seinem Herzen gab.
Ihr wundert euch nun sicherlich, warum ich so fern meiner Heimat bin. Mein letzter Besuch bei den Sturmbringern wurde länger als erwartet. Wie ihr auch schon bemerkt habt, sind die Schatten Saurons aus mir unerklärlichen Gründen wieder länger geworden….länger als je zuvor, wie ich fürchte und ein Ausläufer des nahenden Unwetters der Dunkelheit nahm dem jungen Keeon Sturmbringer in sehr jungen Jahren seine Eltern. So nahm ich mich der vorläufigen Erziehung des Kindes an und musste erstaunt feststellen, dass er meinem verstorbenem Geliebten wie ein Ebenbild gleicht, nicht nur äußerlich sondern auch vom Wesen. Zwischen uns beiden entstand so eine enge Bindung, dass selbst die verbliebene sterbliche Familie ihn in meiner Obhut ließ. Durch ihn lernte ich so viel wie nie zuvor über die Edain und mein eigenes Glück und ich sehe ihn an, als den leiblichen Sohn, welche sein Urahn und ich nie haben durften. Wir leben zusammen und haben uns zusammen dem Kampf gegen das Dunkel verschrieben, den er ist genauso selbstlos wie mein Geliebter es war. Er trägt einen Stab der Weisheit und ich den Bogen der Rechtschaffenheit.“

Asandriel trinkt ihren Becher leer und schaut mit strahlenden vor Liebe und Entschlossenheit strotzenden Augen ihr Gegenüber an.

„Aber ich will euch nicht mit meiner Gesichte langweilen mein treuer Jagdgefährte, ihr wisst nun etwas mehr über mich, wenn auch noch längst nicht alles, aber jetzt ist es an der Zeit, dass ihr von euch erzählt, denn auch wenn ich euch in der Schlacht vertraue und gerne an euerer Seit stehe, so möchte ich doch noch mehr von euch Wissen, als wie gut ihr euer Handwerk versteht. Also lasst uns die Becher erneut füllen und beginnt nun ihr etwas zu berichten…“

Asandriels Erscheinungsbild und Auftreten:

Groß und schlank, smaragdgrüne Augen, rabenschwarze Haare (meist zu einem Zopf gebunden) und etwas blasse Haut, sie lächelt gerne mal etwas schelmisch und hat oftmals den Schalk im Nacken, kann aber auch unter bestimmten Umständen sehr schnell gereizt werden und hat für eine Elbe eine sehr freche und zynische Zunge. Sie achtet sehr stark auf ihr Äußeres (Kleidung, Haare, Sauberkeit). Tut alles für ihre Freunde und bekämpft ihre Feinde verbal und physisch bis aufs Blut. Generell ist sie schnell zu begeistern in eine Schlacht zu ziehen, solange sie nicht alleine an der Front stehen muss (da wird man ja meist von Trollrotz und Drachengedärms beschmutzt, bah! Wie eklig!). Manchmal neigt sie dazu zu schnell über Personen zu urteilen, ist aber dafür wenigstens auch bereit ihr Urteil selber zu widerrufen und sich ein neues, sorgfältigeres Urteil zu machen. Eines ihrer Lieblings- Streitthemen ist die Mann/Frau Problematik und da greift sie auch gerne mal unter der Gürtellinie an.

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