Cuthar aus Thal

Cuthar aus Thal

Name: Cuthar aus Thal
Volk: Mensch
Pfad: Waffenmeister
Alter: 31
Hauptberuf: Waffenschmied
Zweitberuf: Drechsler

Cuthar stammt aus einer nicht sonderlich wohlhabenden, aber recht alten Familie, die sich in einer kleinen Stadt südlich des langen Sees niederliess. Sie betrieb dort schon seit Generationen ein kleines Handelsgeschäft mit den Zwergen aus dem einsamen Berg. Als Smaug den Berg übernahm und die Zwerge aus der Gegend vertrieb, wirkte sich das natürlich auch auf das Geschäft der Grosselern von Cuthar aus. Bald mussten sie ihre Handelsgeschäfte einstellen und sich nach einer neuen Einnahmequelle umsehen.

Da es durch das Erwachen Dol Guldurs im Düsterwald, der allgemeinen Zunahme an Überfällen der Orks und Bilwisse und vor allem durch die ständige Gefahr durch Smaug einen immer grösser werdenden Bedarf an einer stehenden Armee gab, liess sich der Grossvater von Cuthar als Soldat einschreiben und ernährte mit seinem Sold die Familie. Er läutete damit auch eine neue Ära für die Familie ein, denn auch Cuthars Vater wurde zum Soldat, als er genug alt dafür war.
Auch Cuthar sollte zum Krieger werden, und so wurden er schon von jung auf im Kampf geschult. Er lernte, mit den verschiedensten Waffen umzugehen, wie man sich im Kampf am besten verhält und wie er am besten möglichst lange am Leben bleiben kann. Doch es sollte nie soweit kommen, dass er der Armee beitritt.

Als Cuthar gerade einmal zwölf Jahre alt war, sahen die Dinge für die Menschen in Thal sehr schlecht aus. Smaug wurde zwar schon vor vielen Jahren besiegt aber die Armee war immer noch vom Angriff auf Seestadt stark geschwächt und die Orks und Bilwisse wurden immer aggressiver. Deshalb wollte Cuthars Vater, durch die ewigen Kämpfe hart und unnahbar geworden, ihn trotz seinem geringen Alter in die Armee einschleusen. Die Offiziere wollte er bezüglich des Alters belügen um nicht zu riskieren, dass sie ihn ablehnten. Es hätte alles klappen können, denn Cuthar war für sein Alter äusserst gross und muskulös, doch Cuthars Mutter, aus Sorge um ihren einzigen Sohn, wollte es nicht zulassen.

Es entbrannte ein heftiger Streit zwischen ihr und seinem Vater bei dem er sich immer mehr in seine Wut hinensteigerte. Mitten in dem heftigen Disput ging es mit ihm durch. Er griff hinter sich, erwischte per Zufall den Schürhaken der am Kamin stand und schlug damit auf seine Frau ein. Seine Kampferfahrung wurde dabei sein Fluch. Der erste Schlag traf gezielt ihren Kopf und sie starb sofort an einem Schädelbruch.

Entsetzt über seine eigene Tat liess er den Schürhacken fallen und beugte sich über seine tote Ehefrau. In diesem Moment traf ihn der Schürhacken zuerst am Rücken und kurz danach am Kopf. Auch er war auf der Stelle tot. Mit eiserner Miene stand Cuthar hinter ihm. Der Schürhacken, an dessen Spitze sich das Blut seiner Eltern vermischte, in der Hand. Keine Träne verliess seine Augen. Augen, die einen seltsamen stumpfen Ausdruck annahmen. Dann liess er den Schürhacken achtlos fallen und machte kehrt. Verliess das Haus. Verliess die Stadt. Er würde nie in die Stadt, geschweige denn das Haus, zurückkehren.
Viele Jahre später, Cuthar war nun ein Mann von dreissig Jahren, streifte er durch die einsamen Land nahe Bree. Die letzten Jahre hatte er sich zuerst mit Diebstahl und Bettelei, danach durch Aufträge gegen Sold über die Runden gebracht. Dabei war ihm vollkommen egal, wer seine Auftraggeber waren. Hauptsache, sie bezahlten gut. Da konnte es sich selbst um Orks handeln. Nicht selten tötete er auch unschuldige Menschen, es war ihm egal.

Doch dann hatte er ein Erlebnis, welches ihn stark veränderte. Er hatte einen Auftrag von einem Tarkrip-Häuptling bekommen, einen Einsiedler zu töten, der sein Land zu gut gegen die Tarkrips verteidigte. Doch noch bevor er den Einsiedler angreifen konnte, wurde er selbst von einer Truppe Wargreiter angegriffen. Wieso, sollte er nie erfahren. Sie richteten ihn übel zu und liessen ihn dann tödlich verwundet im Staub liegen.
Sein Leben verdankte er nur einem Hobbit, der zufällig vorbeikam und der Heilkunde mächtig war. Er pflegte ihn nicht nur gesund, sondern erinnerte ihn auch an einige Dinge aus seiner Vergangenheit bis zu dem Tag, an dem seine Eltern starben. Nach so langer Zeit, konnte Cuthar nun endlich Reue fühlen. Er schwor sich, seine Kampfkraft nun dem Kampf gegen die Orks zu widmen und sich nie mehr so gehen zu lassen.

Mit dieser neuen Einstellung verabschiedete er sich von seinem Retter und reiste gegen Bree, wo er auf eine interessante Frau namens Svenijya traf…

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