Evie

Bree III

Evie wischte sich den Schweiss von der Stirn und blies ärgerlich eine herabhängende Strähne ihres roten Haars aus ihrem Blickfeld. Dann packte sie mit der Zange wieder das Kettenglied, fügte es an die bereits bestehende Eisenkette an und klopfte die glähenden Enden zusammen. Anschließend hängte sie die kleine Kette, die einmal Teil einer Rüstung werden sollte, in den Wasserbottich. Dampf stieg auf, als das Eisen abkühlte. Evie sah einen Moment auf und ließ den Blick über den Dorfplatz von Stadel schweifen. Ja, es war ruhig hier, das stimmte. Aber es war eine verdammt schwere Arbeit, jeden Tag sich bis auf die Knochen zu schinden, nur um abends ein karges Mahl aus mehligem Brot und dünnem Bier auf dem Tisch stehen zu haben. Wenigstens war der Winter vorbei, denn für Feuerholz fehlte ihr das Geld. Während der Dampf langsam nachließ, schweiften ihre Gedanken ab, zu dem Tag zurück, als sie die Stadtwache verlassen hatte.

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Bree II

Evie nahm undeutliche Stimmen wahr. Der Schmerz in ihrer Schulter war kaum noch zu spüren, aber nicht weil es nicht mehr weh tat, sondern weil man ihr irgendetwas gegeben hatte, das die Schmerzen linderte. Halb im Traum dachte sie unendlich lange darüber nach, was geschehen war.

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Bree

Evie trottete durch die Straßen Brees. Die Leute, die ihr entgegenkamen, wichen ihr aus, doch nicht aus Respekt vor dem Wappen auf dem Waffenrock, da war sie sich sicher. Sie war eine Wache, und das bedeutete meistens Ärger.

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