Liebes Tagebuch!

Ich kann die Tage schon bald nicht mehr zählen, in denen ich gesucht habe. Meine Beine tun weh, ich bin müde und ausgelaugt. Mehrere Tage habe ich gar nicht geschlafen, und doch treibt mich die Hoffnung immer weiter vorwärts. Der Gedanken an ein weiches, kuscheliges Bett, dazu einen leckeren, heissen Tee, eine tiefe, beruhigende Stimme die mich nach Hause geleitet; das wären die Dinge, die ich dieser Zeit wirklich herbeisehne…

Aber wie’s das Schicksal immer so will? Ich stecke mitten im Schlamm des regnerischen Gondors. Der Weg ist aufgeweicht und kaum passierbar, und immer wieder muss ich mich verstecken vor Dingen, die ich durch das Dunkel kaum ausmachen kann. Doch wenigstens geht’s nun zurück und nicht mehr hin. Hoffentlich erreiche ich morgen die Grenze… unbeschadet.

Ich will nach Hause…

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Kategorien: Najisa Weißblatt | Hinterlasse einen Kommentar

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