Die Nordhöhen, die wirklichen Einsamen Lande

Nach der Nacht war ich merkwürdigerweise, auch wenn sie kurz gewesen war, so wach wie nie zuvor. Echui kochte mir Proviant für die Reise, Lendoan erntete ein paar frische Karotten und Äpfel die sie mir beide auf den Weg gaben. Sie begleiteten mich bis vor die Siedlung. Harthon gerithach lend vaer! ruften sie mir nach, beide gegenseitig in den Armen und ihr Kopf auf seiner Brust. Ich ritt schmunzelnd weiter, bis sich sie nicht mehr sehen konnte richtung Auenland. Auch diesmal traf ich auf Merado, bei dem ich auch eine Nacht verbrachte, mit seinen Freunden tanzte und zu viel aß. Auch begleitete er mich wieder den ganzen Weg bis nach Stock, verabschiedete sich fort von mir und rief mir: Alles gute, komm bald wieder! nach. Ich ritt gleich bis nach Bree, jedoch diesmal nicht hinein, sondern davor richtung Norden nach Schragen. Dort erfuhr ich, wie wohl jeder das Schragen in Gefahr sei, und natürlich half ich ihnen. Wenn ich mich bis heute zurück erinnere, war es die einsamste Zeit die ich hatte. Obwohl überall Menschen, Elben, Zwerge und Hobbits rumliefen schien es als würde mich jeder ignorieren, selbst eine kleine Gruppe von Gefährten fand ich nicht. Woran das lag werde ich wohl nie wissen, aber dennoch schafte ich es bis nach Esteldin, alleine und das sogar besser als erwartet.

Ich kämpfte mich durch die Felder von Fornost, über Othrikar bis nach Esteldin vor. In Esteldin wurde ich Goldschmiedvirtuose, blieb dort auch eine Weile und fand zum ersten mal eine Gruppe mutiger Gefährten mit denen wir nach Dol Dinen zogen. Dort merkte ich dann zum ersten mal wie zerschlissen meine Rüstung bereits war, was mich sogar fast mein Leben gekostet hätte, da einige Runensteine aus meinem Beutel gefallen waren. Ich konnte knapp entkommen und entschied mich mit den Abenteuern zu warten bis ich eine neue Rüstung hatte. Als ob Lendoan meine gedanken lesen konnte, schickte er mir einen Brief mit dem Namen einer Sippe: Amboss und Feder. Darin stand, dass die Sippe sehr preiswerte Kleidung, sowie geschmeide und alles was man sonst braucht herstellte. Mein interesse wurde geweckt und ich schrieb einen Brief für Amboss und Feder.

Und wie komisch das auch klingen mag, ab dem Tag fing mein Abenteuer erst richtig an.

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Kategorien: Gonathra Gail | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Die Nordhöhen, die wirklichen Einsamen Lande

  1. Svenijya

    Yahaa dabei sind wir nur einfache Handwerkerlis. *g*

    Sehr schön geschrieben, liest sich echt gut. Weiter! 🙂

  2. Cuthar

    The way to damnation…erm…Amboss und Feder

  3. Gonathra

    hehe, die Abenteuer haben bereits begonnen *hrhr*

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