Die Geschichte seiner Schwester

Nach dem Gespräch mit Lendoan beschloss ich, wie er mir selber vorgeschlagen hatte, mit ihm nach Falathorn zu reisen um dort mit meiner Schwester zu reden. Ich hatte mich gefreut wie ein Hobbit auf ein erstes Frühstück nach drei Tagen. Am nächsten Tag packte ich alles nötige zusammen, wir liehen uns zwei Pferde beim Stallmeister und ritten westwärts richtung Auenland. Dort traf ich auch meinen alten Freund Merado, den orangen Hobbit. Anscheinend freute er sich mich zu sehen, denn er ritt mit uns sogar bis nach Michelbinge. Er erzählte mir von der Arbeit auf dem Feld, was er so alles tat als ich weg war und seiner neuen Liebe die er traf. Es war wie immer eine schöne Zeit im Auenland, doch leider war sie auch schnell wieder vorbei als wir in Michelbinge weiter reiten sollten. Merado gab uns ein komplettes Hobbitfrühstück mit auf den Weg, was Lendoan so wie mich ziemlich überrascht hatte, denoch freute es uns da wir selber nicht mehr viel Proviant hatten.

Kurz vor Falathorn stiegen wir ab und ließen die Pferde bei der Haushaltsverwalterin, die vor dem Eingang Häuser verkauft. Wir gingen in die Siedlung und Lendoan zeigte mir sein haus in dem er mit meiner Schwester wohnte. Er wollte gerade die Tür schließen als ich in dem Augenblick jemanden schreien hörte: NÍN MUINDOR! AD GOVA CEN, LIN BEIN. Ich sah in die Richtung aus der die schreie kamen und war überrascht sie so zu sehen. Meine Schwester rannte auf mich zu und sprang mich förmlich an, sodass ich fast hingefallen wär. Während Lendoan anfing zu lachen zerrte sie mich bereits ins Haus. wo sie mich mit Fragen löcherte. Ich sagte ihr was ich bereits erlebt hatte, wo ich alles war und wie ich erfuhr, dass sie hier wohnte. Schließlich fragte ich sie dann wie es ihr geht und was sie die ganze Zeit gemacht hatte: Nín bado maer. sagte sie und fing an mir zu erzählen was passiert ist, seit sie nach Imladris aufgebrochen war:

Sie war schon immer ein Naturtalent. Sie lernte mit mir von meiner Mutter das Goldschmieden, war schon damals viel besser als ich und nun auch eine Großmeisterin. Auch lernte sie von ihrem Vatter die Kunst mit den Waffen zu kämpfen, die ich abgelehnt hatte. Wie sich herrausstellte war sie auch darin ein Meister geworden. Zwar war sie zierlich und konnte die körperliche stärke die ein Mann hatte nicht aufbringen, jedoch nutze sie ihr Geschick, dass sie beim Goldschmieden bekommen hatte, um die Waffen präzise an die schlecht geschützten Stellen der gegner zu führen. Sie zog schon früher mit ein paar anderen Elben nach Imladirs, die Reise langweiligte sie, dennoch kamen sie unbeschadet in Bruchtal an. Dort verfeinerte sie ihre beiden Künste und wurde immer besser. Lang blieb sie jedoch auch dort nicht, denn sie wollte mehr sehen und reiste Richtung einsame Lande. Auf dem Weg dorthin lernte sie dann Lendoan kennen, den sie von einem Bär rettete, der gerade dabei war Lendoan anzugreifen. Er war ihr zu Dank verpflichtet und begleitete sie vortan überall hin. Sie merkten beide früh das es mehr als nur Freundschaft war und verlobten sich, heute sind sie bereits verheiratet. In Bree blieben sie eine Weile bis Lendoan ein haus in Falathorn kaufen konnte, in das sie dann einzogen. Während der Erzählung motze Lendoan immer grinsend das er keine Wahl bei der Einrichtung hatte, dem meine Schwester immer lächelnd die Zunge herausstreckte. Danach sei nicht mehr viel passierte, sie blieben in Falathorn, zogen einige male nach Evendim und in die Nordhöhen, doch hatten sie keine große Abenteuerlust mehr, was ich persönlih schade fand.

Nach der Geschichte musterte ich die beiden erstmal und war absolut sicher, dass sie beide bis an ihr Lebensende zusammen bleiben werden. Wir aßen zusammen und tranken einen wohlschmeckenden Tee. Sie zeigten mir die Siedlung, die wunderschön war und Echui gab mir ein paar tipss beim Goldschmieden. Abends spielte Lendoan ein lied für Echui und sang ihr Lieder vor, es war fast schon atemberaubend und ich verstand warum sie ihn geheiratet hatte. Damals überachtete ich bei ihnen im Gästezimmer, wenn man das so nennen kann. Die ganze Nacht über dachte ich darüber, wie glücklich meine Schwester ist und was für ein Glück Lendoan hatte ausgerechnet sie zu treffen. Ich überlegte wohin ich als nächstes gehen sollte, summte ein paar Lieder die Lendoan gespielt hatte, bis ich einschlief.

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Kategorien: Gonathra Gail | 5 Kommentare

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5 Gedanken zu „Die Geschichte seiner Schwester

  1. Svenijya

    „…und ich verstand warum sie ihn geheiratet hatte.“ Das ist … zweideutig. *kichert albern*

    Na, Spaß beiseite. Schön geschrieben! 🙂
    Gibt es die Charaktere ingame real? *blinzel*

  2. Gonathra

    Jop, gibt es beide 🙂

  3. Svenijya

    Scheeeeee~ *__*

  4. Cuthar

    Und den karottenhobbit, gibts den auch?

  5. Gonathra

    Ohja, und wie es den gibt xD

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