Die Einsamen Lande und das Glück der Liebe

Nach der schlaflosen Nacht beschloss ich am nächsten Tag weiter durch das Breeland zu steifen und fand auch diesmal interessante Ruinen, die mich meiner Vorstellung vom dritten Zeitalter ein ganzes Stück näher brachten. Zwar hatte ich das Gefühl, dass ich noch längst nicht alles sah, jedoch wurde ich von einem Elb Namens Lendoan Lain davon abgehalten. Er war gelehrter und erzählte mir so einiges darüber, was ich Interessiert in mich aufnahm. Auch begleitet er mich zum alten Wald, erforschte dort die Blumen mit mir und half mir sogar ein Haus zu finden. In den nächsten Tagen traf ich auch einen Schurken, den Lendoan mir vorstellte und der auch bereit dazu war mir sein Haus abzugeben. Da Bree scheinbar der Mittlerpunkt aller Reisenden war, beschloss ich das Haus in der Breelandsiedlung anzunehmen und kaufte es schließlich. Bis heute hab ich es noch nicht eingerichtet, was sich hoffentlich bald ändern wird. Lendoan bewies sich als teurer Begleiter, selbst in die Einsamen lande folgte er mir und half mir auch dort bei meinen Aufgaben, beim finden der Ruinen und auch beim lesen und verstehen dieser.

Hier merkte ich zum ersten Mal wie sehr mir meine Familie fehlt, vor allem meine Schwester und ich versprach mir selber in den nächsten Wochen wieder nach Lindon zu reisen und meine Eltern zu besuchen. Lendoan und ich wurden sehr gute Freunde, wir sprachen über fast alles. Er war ein lustiger Typ, verdreht doch sehr sympathisch und sehr gut im Umgang mit der Theorbe, sowie der Laute. Eines Abends, kurz vor der Feste Guruth sprach er mich zum ersten mal auf ein Thema an, dass mich bis zu dem Tag nicht interessierte. Wir saßen nebeneinander an der treppe, sahen uns die Sterne an diesem klaren Himmel an und er fragte mich: Hast du eigentlich schon dein Herz an jemanden verloren? Ich war zunächst benommen, sagte dann jedoch leise das ich noch viel zeit hätte. Danach erzählte er mir von seiner ersten Liebe die er in Imladris kennen lernte, die bis heute an seiner Seite sei. Er erzählte mir wie sie ihm einen Brief schieb, ein Liebesgedicht wie sich herausstellte:

Ir lîn i rhoa lîn band în
ir i faeg rhoa mad
ir morn gwaith or edonna-gen
ir dreg pain moeth ar gling
ir cen mellyn edonna-telec
ir heiru at narcha-tuir
ir i daedelos lîn în tuir
coelia-nin ech at nin cûn în

Genau in dem Augenblick dachte ich an meine Schwester die jetzt in Imladris ist. Wir sprachen danach über Sie und aus Interesse Fragte ich ihn wie seine Verlobte wohl heißt, hätte ja sein können. Echui Gail antwortete er prompt. Das erste mal in meinem Leben hatte es mir die Sprache verschlagen.

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Kategorien: Gonathra Gail | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Die Einsamen Lande und das Glück der Liebe

  1. Bheodan

    Ich mag deine Schreibweise 🙂

  2. Athanor

    ich auch 😀

  3. Svenijya

    Me too!

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