Damals im Auenland

Namarié rief ich hinterher und ritt auch schon auf dem Pferd Richtung Auenland. Ich hatte bereits viele Jahre in Ered Luin verbracht, sah mir die Ruinen an und traf die ersten Zwerge. Lange blieb ich nicht bei ihnen, denn die Ruinen der Zwerge interessierten mich bis dato nicht. Der ritt war beschwerlich und ich hatte nur meine Runentasche und das wichtigste für eine kleine Reise dabei. Zum Glück verlief diese ohne große Vorkommnisse und ich traf heile in Michelbinge an, dort traf ich auch gleich den ersten Hobbit in meinem Leben der mich gleich mit einem Hey, du dort, was machst du hier? begrüßte.

Damals betrachtete ich den Hobbit mit einem schiefen lächelnd, nicht seine Art wie er mich ansprach verwirrte mich, sonder seine Kleidung. Er war ganz in orange gekleidet und erinnerte mich an eine Karotte, was wohl an seiner Vorliebe am selbigen Lag.  Suilad, mellon. Ich komme von weit her und bin hier um mir eure Ruinen anzusehen. Der Hobbit sah mich verdutzt an, wohl verstand er die ersten beiden Worte nicht, jedoch sprach er gleich weiter: Davon haben wir nicht viele, nur Bauernhöfe und die der bösen Zwerge im Norden.  Ich ließ mir also von den Ruinen im Norden erzählen, auch begleitet mich der Hobbit dorthin, wobei er mir immer versucht hatte Pfeifenkraut anzudrehen. Ich half ihm bei seiner rennerei im Auenland, packte mit an wenn es schwereres zu tun gab und er brachte mir als Dank etwas Laute spielen bei. Die Zeit im Auenland war Sorglos. Ich verbrachte zwar nur ein Jahr dort, dennoch lernte ich die Hobbits zu respektieren. Ihre Lebensfreude steckte mich an und ich vergass gleich die Sorgen und meine Weitereise zum Breeland. Wann wolltest du eigentlich abreisen? fragte mich der Hobbit in orange. Sobald ich hier alles gesehen hab. erwiederte ich und erklärte ihm das es nicht mehr viel gab, wahrscheinlich würde ich in den nächsten tagen weiterreisen. So war es dann auch. Der Hobbit begleitete mich weiter und zu meiner Überraschung schenkte er mir am tag der abreise eine Karotte und ein ordentliches Hobbitfrühstück. Ich bedankte mich herzlich bei ihm, versprach das ich bald wieder vorbeischauen würde und zog weiter.

Wenn ich heute zurückdenke, war es wohl die Sorgloseste Zeit meines Lebens, damals im Auenland.

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Kategorien: Gonathra Gail | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Damals im Auenland

  1. Svenijya

    Hachja, das Auenland.
    Manchmal hab‘ ich das Gefühl, nur vom dran denken Haare auf den Füßen wachsen zu spüren Oo

  2. Bheodan

    Bist du ekelig…

  3. Svenijya

    …sagst du. Männer haben in 90% der Fälle Haare auf den Füßen, spätestens mit 30. Pwnd.

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